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Spüre den Flow





Mitarbeiter-Motivation, nachhaltige Personalentwicklung, Burnout und Boreout sind derzeit in aller Munde.

Das Lieblingskind der Journalisten, der Strafrechtsprozessor und SP-Politiker Daniel "D" Jositsch meinte dazu im Interview des aktuellen Plädoyer-Magazins, dass er schon seit Jahren keine Ferien mehr gemacht hat, denn wer Ferien braucht, lebt falsch. Die Work-Life-Balance muss stimmen.

Der Psychologie-Professor Mihaly Csikszentmihalyi beschrieb in den siebziger Jahren den "Flow" oder auf Deutsch den Tätigkeits- bzw. Schaffensrausch, das lustbetonte Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Dieser Zustand ist zwischen der Unterforderung und der Überforderung. Das Optimum liegt ganz knapp im Bereich der Überforderung, so dass ein Mitarbeitender sich weiterentwickeln und für neue Situationen offen sein muss. Würde der Mitarbeiter im Bereich der Unterforderung liegen, würde er sich langweilen und langfristig unter der Situation leiden (Boreout). Im Gegensatz dazu führt eine grosse Überforderung zum Ausbrennen und dem Burnout. Nun muss man sich die Frage stellen, ob Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden sollen Symptome die auf ein Burnout bzw. Boreout hinweisen bei den Mitarbeitenden identifizieren zu können. Bei einem Burnout-Kandidaten verstehe ich, dass er am Limit schraubt (lebt, arbeitet, handelt) und so in der Situation festgefahren ist, dass er nicht mehr von alleine aus dem immer schneller werdenden Strudel herauskommen kann. Boreout-Kandidaten hingegen sind unterfordert, was sicher zur Unzufriedenheit und Langeweile führen kann, aber diese Personen müssen doch von sich aus versuchen aus der Situation herauszukommen. Sie müssen probieren neue Aufgaben oder Verantwortungen zu bekommen. Zeit um sich darum zu kümmern und aktiv nach Erweiterungen ihres Tätigkeitgebietes zu suchen hätten sie ja. Vielleicht denke ich jetzt auch zu blauäugig und sehe nicht, dass nicht jeder im Stande ist proaktiv zu handeln und auf die Situation zu reagieren.

Da wäre es doch toll, wenn alle Mitarbeitenden exzellent wären...

Das MQ-Magazin (2/2007) beschreibt exzellente Mitarbeiter folgendermassen:
Exzellente Mitarbeiter arbeiten strategieorientiert, bewahren die Konstanz der Zielsetzung und begeistern durch ihr Wirken andere, ihnen zu folgen. Sie denken positiv, planen mittel- bis langfristig und besitzen eine hohe Problemlösefähigkeit. Sie richten ihre persönliche Organisation kompromisslos auf ihre Kunden – und Prozessbedürfnisse aus und fördern durch ihr Verhalten die Umsetzung der Mission und Vision.

So wünscht man es sich doch...

Gute Nacht,
Christoph

Manager Know-How: Die 36 chinesischen Strategeme der Kriegsführung



Die berühmten 36 Strategeme der chinesischen Kriegsführung sind auch heute noch im Manager-Alltag anwendbar.

Sehr böse, aber spannend zu lesen:
Hier eine Zusammenstellung der Strategeme mit Erklärungen als pdf


Link-Tipp: Online Brainstorming brainR




Gratis, simpel, übersichtlich... brainR

Bei brainR ist es möglich eine Frage/Aufgabe in die Runde zu werfen und ganz viele Personen brainstormen zusammen und geben Vorschläge und Ideen ab.

Ich mag vorallem die witzigen Antworten. Beispiel (sehr trockener Humor):

Frage:
Woran liegt es, wenn ein Neugeborenes die Muttermilch wieder ausspuckt?

Antwort:
Welche Gründe können dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ein Kind seine Mutter nicht mag?


Da hat es BUMM gemacht...



So sah es am Samstag am Technikum Winterthur aus. Ein Mobil, das von den Studenten für den Frackumzug gebaut wurde, brannte neben dem Technikum aus. Die Glasfront der Mensa hat das Feuerchen auch nicht so ganz überlebt. Jetzt sieht Winti schon fast wie ein Pariser Vorort aus.


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